Die letzten Wochen vor der Bauabnahme sind oft die intensivsten. Während die Gewerke zum Endspurt ansetzen, müssen Sie als Bauleiter sicherstellen, dass jedes Detail der Qualität entspricht, die bestellt wurde. Glas ist dabei ein besonders undankbares Material: Es ist eines der teuersten Bauteile und gleichzeitig extrem anfällig für Schäden in der finalen Reinigungsphase. Nichts ist ärgerlicher als eine Reklamation durch die Bauherrschaft, wenn die Rechnungen bereits bezahlt sind.
Um Ihnen diese kritische Phase zu erleichtern, haben wir von Polygon Smart Repair einen Leitfaden zusammengestellt. So prüfen Sie Glasflächen effizient und fachlich fundiert.
Die Physik der Wahrnehmung: Wann ist ein Mangel ein Mangel?
Bevor Sie die Checkliste zücken, ist die Umgebung entscheidend. Glas darf niemals bei direkter Sonneneinstrahlung beurteilt werden, da die Reflexionen viele Schäden unsichtbar machen. Ideal ist diffuses Tageslicht oder ein bewölkter Himmel. Die Beurteilung erfolgt laut SIA-Norm aus einer Distanz von ca. 2 bis 3 Metern bei senkrechtem Blickwinkel.
Ihre 5-Punkte-Checkliste vor Ort
- Die richtige Distanz einhalten
Betrachten Sie die Scheiben systematisch von oben nach unten. Was aus 3 Metern Entfernung bei normalem Raumlicht nicht sichtbar ist, gilt oft nicht als Mangel. Aber Achtung: In exklusiven Objekten sind die Erwartungen der Bauherren oft höher als die Norm – hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. - Mechanische Schäden aufspüren
Suchen Sie nach Kratzern, Schrammen oder punktförmigen „Pittings“ (Einschlägen). Nutzen Sie im Zweifelsfall eine Taschenlampe, die Sie flach über die Oberfläche führen (Streiflicht), um Unebenheiten sichtbar zu machen. - Rückstände analysieren
Sind es nur Flecken oder sind es „eingebrannte“ Partikel? Zementschleier oder Metallspritzer vom Flexen lassen sich nicht einfach wegputzen – sie erfordern eine chemische oder mechanische Spezialbehandlung. - Kanten- und Randzonen
Prüfen Sie die Ränder auf Muschelausbrüche. Diese können thermische Spannungen verursachen und später zu spontanem Glasbruch führen. Ein hohes Risiko für die Gewährleistungszeit! - Dokumentation ohne Kleberückstände
Markieren Sie Mängel niemals mit aggressivem Klebeband oder Edding direkt auf dem Glas. Die Rückstände können sich durch UV-Strahlung einbrennen. Nutzen Sie stattdessen Fotos mit einem Referenzobjekt (z. B. einer Münze) und erfassen Sie die Position im Grundriss.
Wenn Sie fündig werden: Polygon ist Ihr Backup
Haben Sie Kratzer oder Verätzungen dokumentiert? Dann ist jetzt schnelles Handeln gefragt. Als schweizweiter Marktführer in der Glasoberflächensanierung ist GLASSRESQ darauf spezialisiert, genau diese Mängel vor Ort zu beheben.
Von unserer Zentrale in Wädenswil aus schicken wir Experten in alle Kantone, um Ihre Abnahme zu retten. Oft können wir die Schäden so kurzfristig sanieren, dass der Mieter beim Einzug eine perfekte, makellose Scheibe vorfindet.
Systematik schlägt Zufall
Wer Glasflächen nach einem festen System prüft, erkennt Mängel, bevor sie zum teuren Streitfall werden. Eine rechtzeitige Sanierung ist immer günstiger als ein späterer Austausch unter Zeitdruck.
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